Kündigung

Annahmeverzugslohn

Was ist anrechnungsfähig?
Was gilt für den Streitfall über die Wirksamkeit eines Aufhebungsvertrages?
Unter welchen Umständen kann der Arbeitgeber Kürzungen vornehmen oder sogar den
  
   Annahmeverzugslohn verweigern?
Muss sich ein betroffener Arbeitnehmer bewerben, um das Annahmeverzugslohnrisiko des
 
    Arbeitgebers aufrecht zu erhalten?
Muss der Arbeitnehmer nach Ausspruch einer Kündigung die Vermittlung durch die
     Agentur
für Arbeit in Anspruch nehmen?
Was gilt in Fällen, in denen eine leistungsorientierte Vergütung geschuldet ist?
     Wie sieht es mit Zulagen, üblicher Mehrarbeit und Gratifikationen aus?

Was gilt für den Fall einer Freistellung?

Im Falle einer einseitigen unwiderruflichen Freistellung des Arbeitgebers hat das BAG für die restliche Vertragslaufzeit Annahmeverzug bejaht. Bei einer einseitigen widerruflichen Freistellung fehlt es hingegen an einem konkludenten Angebot auf Abschluss eines Erlassvertrages, weshalb das Vorgenannte gilt.

Der Arbeitgeber kann den Annahmeverzug nur dadurch verhindern, dass er die Arbeitsleistung wieder explizit einfordert, was wiederum nur in den Fälle der widerruflichen Freistellung möglich ist, da er die unwiderrufliche Freistellung nicht zurücknehmen kann.