Datenschutz

Datenschutz des Arbeitnehmers

Das Bundesdatenschutzgesetz gewährt den betroffenen Arbeitnehmern Benachrichtigungs- und Auskunftsansprüche gemäß §§ 31 und 34 BDSG. Bei unzulässiger Datenverarbeitung kann der Arbeitnehmer Berichtigung, Löschung oder Sperrung von Daten verlangen ( § 35). Der Arbeitgeber ist als verantwortliche Stelle datenschutzverpflichtet und bleibt dies auch im Fall der Auftragsdatenverwaltung gem. § 11 BDSG.

Sieht der Arbeitnehmer Probleme hinsichtlich des Datenschutzes in seinem Betrieb oder Unternehmen, so ist ihm anzuraten, sich an den Betriebs- oder Personalrat zu wenden. Neben dem betrieblichen Datenschutzbeauftragten, der eine Hilfsperson des Arbeitgebers ist, verfügen die Betriebs- und Personalräte über die notwendige Unabhängigkeit, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Häufig sind sie allein in der Lage, effektive Kontrollmöglichkeiten im Betrieb im Interesse der betroffenen Arbeitnehmer wahrzunehmen und in Form von Betriebsvereinbarungen Datenschutz mit zu gestalten und auf die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen hinzuwirken.

zuletzt bearbeitet: 22.03.2010/Rechtsanwalt Thomas Berger (Fachanwalt für Arbeitsrecht)


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