Befristung

Schriftform

Damit ein befristeter Arbeitsvertrag überhaupt als solcher wirksam sein kann, ist die Schriftform erforderlich (§ 14 Abs. 4 TzBfG)

Ein mündlich abgeschlossener befristeter Vertrag ist nach § 125 Abs. 1 BGB nichtig, so dass damit ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entsteht.

Um die Schriftform einzuhalten, bedarf es der Unterzeichnung beider Parteien auf einem Schreiben.
(BAG, Urteil vom 26.07.2006 - 7 AZR 514/05)

Jedenfalls reicht es nicht aus, z.B. erst am Tag des Arbeitsbeginns zu unterzeichnen!

Dies ist natürlich auch bei Verlängerungen bzw. erneuerten Sachgrundbefristungen notwendig.
Arbeitet der Arbeitnehmer einen Tag lang, an dem eine Befristung nicht mehr besteht und wurde kein schriftlicher Neuvertrag abgeschlossen, ist zu prüfen, ob hier ein unbefristeter Vertrag entstanden ist.


zuletzt bearbeitet: 06.07.2011 / Susanne Biste

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