Änderungskündigung    

Achtung! Fristen bei Vorbehaltserklärung und Klage

Der Arbeitnehmer muss die Vorbehaltserklärung innerhalb der in § 2 Satz 2 KSchG genannten Frist - drei Wochen nach Zugang der Änderungskündigung gegenüber seinem Arbeitgeber - abgeben und gem. §§ 4, 7 KSchG ebenfalls innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Änderungskündigung Änderungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht erheben.


Eine Vorbehaltserklärung könnte wie folgt aussehen:

„Sehr geehrte/r ...,

das in der Änderungskündigung vom ... enthaltene Angebot veränderter Arbeitsbedingungen nehme ich unter dem Vorbehalt an, dass diese Änderung nicht sozial ungerechtfertigt ist.

oder:

...
das in der Änderungskündigung vom ... enthaltene Angebot, das Arbeitsverhältnis zu geänderten Bedingungen fortzusetzen, nehme ich zunächst an. Ich behalte mir aber vor, vom Arbeitsgericht überprüfen zu lassen, ob ich mir diese Änderung der Arbeitsbedingungen endgültig gefallen lassen muss.“

 

zuletzt bearbeitet: 19.01.2010/Rechtsanwalt Thomas Berger (Fachanwalt für Arbeitsrecht)


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