Abmahnung

 Wann ist eine Abmahnung einschlägig?

Die Abmahmungen müssen einschlägig sein.

Dies ist der Fall bei gleichartigen Wiederholungsfällen. Pflichtverletzungen sollen gleichartig sein, wenn sie in einem Bezug zu der der Kündigung zugrunde liegenden negativen Zukunftseinschätzung stehen
(BAG, Urteil vom 16.09.2004 – 2 AZR 406/03).

Die Abmahnung darf nicht einen anderen Bereich als die Pflichtwidrigkeit betreffen, die der Kündigung zugrunde liegt (BAG, Urteil vom 16.01.1992 - 2 AZR 412/91, NZR 92, 1023).

Als gleichartige Vertragsverstöße werden angesehen: verspäteter Arbeitsbeginn, unerlaubtes Verlassen des Arbeitsplatzes und unentschuldigtes Fehlen.


Bearbeiter: Rechtsanwalt Thomas Berger (Fachanwalt für Arbeitsrecht)


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