Arbeits- und Gesundheitsschutz

6.    Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

Welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes gibt es?

- Unfallverhütung (z.B. Notausknopf)

- Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren (z.B. zu viel Lärm)

- Menschengerechte Arbeitsplatzgestaltung (z.B. ergonomischer Stuhl, keine Monotonie)


§ 2 Arbeitsschutzgesetz - Begriffsbestimmungen

(1) Maßnahmen des Arbeitsschutzes im Sinne dieses Gesetzes sind Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen bei der Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich Maßnahmen menschengerechten Gestaltung der Arbeit.
    ...


Mit dieser Definition wird Bezug genommen auf Artikel 5 Abs. 1 RL 89/391, wonach der Arbeitgeber verpflichtet ist,

"für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer in Bezug auf alle Aspekte, die die Arbeit betreffen, zu sorgen".

Hierin kommt zum Ausdruck, dass der Gesundheitsschutz nicht mehr nur eng technisch oder medizinisch formuliert und eingegrenzt ist, sondern bewusst in einen weiten Rahmen gestellt wurde, in dem der Arbeitgeber "alle Aspekte die die Arbeit betreffen", einzugehen hat (Kollmer, ArbSchG, Kommentar 2005, Rn. 11 zu § 2 ArbSchG).


zuletzt bearbeitet: 22.01.2010/Rechtsanwalt Thomas Berger (Fachanwalt für Arbeitsrecht)


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