Arbeits- und Gesundheitsschutz

4.    Handlungsauftrag für den Betriebsrat

Wie teuer sind Krankheiten?

Für die Arbeitgeber:

Produktionsausfall und Ausfall an Bruttowertschöpfung
2002 entfielen auf jeden der 34,6 Millionen Beschäftigten in Deutschland durchschnittlich 14,2 Arbeitsunfähigkeitstage.
Arbeitsunfähigkeitstage als Folge von Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes  summierten sich dabei auf insgesamt 134 Millionen (27,4 % aller krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeitstage).

Daraus resultiert ein Produktionsausfall von 12,10 Mrd. € und ein Ausfall von Bruttowertschöpfung in Höhe von 19,05 Mrd. € (Quelle: Statistische Informationen für das Jahr 2002 BAuA).

Für die Krankenkassen:

Aufwendungen für medizinische Behandlung
Die medizinischen Behandlungskosten summierten sich in 2002 für alle Krankheiten auf insgesamt ca. 234 Mrd. EUR.

Stationäre Rehabilitation
Im Jahr 2002 wurden in der medizinischen Rehabilitation insgesamt 428.931 Personen stationär betreut. Davon entfielen 40,5% auf die Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems. Der Anteil der Gruppe "sonstige Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens" allein macht 25,8% aus.  
Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen liegen bei 15,3%.

Quelle: VDR Statistik Rehabilitation des Jahres 2002, Band 146 VDR

Für die Rentenversicherung:

Frühberentung
Der Bericht des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger weist für das Jahr 2002 insgesamt 176.014 Rentenzugänge wegen verminderter Erwerbstätigkeit aus. Dabei entfallen auf Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes 39.792 (22,6%).

Quelle: VDR Statistik Rentenzugang des Jahres 2002, Band 145 VDR
 

zuletzt bearbeitet: 22.01.2010/Rechtsanwalt Thomas Berger (Fachanwalt für Arbeitsrecht)


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