Arbeits- und Gesundheitsschutz

2.    Gefährdungsbeurteilung

Wie muss die Gefährdungsbeurteilung dokumentiert werden?

Der Arbeitgeber muss gemäß § 6 ArbSchG das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung  gemäß § 5 ArbSchG, die daraufhin festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes gemäß § 3 Abs. 1 Satz 1 ArbSchG sowie das Ergebnis ihrer Überprüfung gemäß § 3 Abs. 1 Satz 2 ArbSchG dokumentieren. Die Unterlagen des Arbeitgebers müssen verfügbar, d.h. einsehbar sein. Ausgenommen von den Verpflichtungen sind allerdings Kleinbetriebe mit bis zu zehn Beschäftigten. Achtung: Das gilt jedoch nur für die Dokumentationspflicht – nicht die Pflicht zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung. Die gilt auch in Kleinbetrieben und dem Betriebsrat steht ein zwingendes Mitbestimmungsrecht sowie ein Initiativrecht zu.

RSS abonieren Drucken Per Email empfehlen